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Mädchengruppe
Zielgruppe Das Angebot richtet sich an Mädchen, deren Betreuung, Bildung und Erziehung in der Familie vorübergehend oder für längere Zeit nicht mehr gewährleistet ist. Vor allem sind das Mädchen, die · aufgrund familiärer Konflikte, psychischer, physischer oder sexueller Gewalterfahrungen nicht in der Herkunftsfamilie verbleiben können, · in ihrer altersgemäßen Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigt sind und einer in­tensiven pädagogischen Unterstützung in ihrer Bildung und Erziehung bedürfen, · aufgrund ihrer Persönlichkeitsentwicklung einen Schutzraum in einer geschlechtshomogenen Gruppe benötigen.
Zielsetzung  Ziele der Mädchengruppe sind: · heilpädagogische Arbeit · psychologisch/therapeutische Angebote · themenzentrierte Mädchenarbeit · wenn möglich intensive Eltern- und Familienarbeit · Vernetzung und Kooperation mit anderen Erziehungshilfe- einrichtungen/-diensten sowie Schulen, Vereinen, Initiativen · Lebens- und Sozialraumorientierung · wenn möglich, Rückführung in die Herkunftsfamilie · Verselbstständigung bei Jugendlichen/jungen Erwachsenen · Förderung der Persönlichkeitsentwicklung im sozialen, emoti­onalen, kognitiven, intellektuellen und kreativen Bereich
Verweildauer  bei Rückführungsmöglichkeit ca. 2 bis 3 Jahre, ansonsten bis zum Wechsel in eine andere Hilfeform bzw. zur Verselbstständigung
Aufnahmealter in der Regel 12 bis 15 Jahre
Pädagogische Schwerpunkte und heilpädagogische Leistungen · die Mädchengruppe versteht sich als Lebens-, Gestaltungs- und Erfahrungsraum der sich speziell an den Bedürfnissen und Interessen der Mädchen orientiert · parteilich und mädchenspezifischer Ansatz · pädagogische Arbeit als aktiver Gestaltungsprozess in dem die Mädchen an den individuellen und gruppenspezifischen Zielplanungen und Handlungen wesentlich beteiligt sind · heilpädagogisches Milieu · gruppenpädagogischer Arbeitsansatz · heilpädagogische Einzelförderung · strukturierter Alltag · gezielte schulische und berufliche Betreuung und Förderung · Förderung von Gesprächs- und Konfliktfähigkeit · regelmäßige Reflexionsgespräche · Vermittlung von angemessenem Freizeitverhalten · Entwicklung von realitätsorientierten Lebensperspektiven